{"id":203,"date":"2022-12-02T08:36:46","date_gmt":"2022-12-02T07:36:46","guid":{"rendered":"https:\/\/thomas-ohme.de\/glaubensweg0\/?page_id=203"},"modified":"2022-12-02T08:36:46","modified_gmt":"2022-12-02T07:36:46","slug":"kirche-langensteinach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/thomas-ohme.de\/glaubensweg0\/kirche-langensteinach\/","title":{"rendered":"Kirche Langensteinach"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"510\" height=\"611\" src=\"https:\/\/thomas-ohme.de\/glaubensweg0\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/a-kirchela-5-510x680-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-30\" srcset=\"https:\/\/thomas-ohme.de\/glaubensweg\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/a-kirchela-5-510x680-1.png 510w, https:\/\/thomas-ohme.de\/glaubensweg\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/a-kirchela-5-510x680-1-250x300.png 250w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kirche Langensteinach<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Peter und Paul-Kirche in Langensteinach<\/strong><br>Langensteinach war bereits um 1000 bis 1449 die Urpfarrei f\u00fcr alle Orte, die der Glaubensweg einschlie\u00dft. Heute geh\u00f6ren noch Reichardsroth, Gro\u00dfharbach und Kleinharbach zur Pfarrei Langensteinach. Die den Aposteln Petrus und Paulus geweihte Kirche (Wehrkirche?) war einst eine Chorturmkirche. Der Altarraum befand sich im Turmbereich. Den Chorbogen kann man an den Rissen in der Wand noch ahnen. Nachdem der Turm 1654 bei windstillem Wetter eingefallen war, wurde er 1683 wieder neu aufgebaut. Eine lateinische Inschrift gibt den Wahlspruch des Markgrafen wieder: PIETAS AD OMNIA UTILIS &#8211; Die Gottesfurcht ist zu allen Dingen n\u00fctzlich. (1. Tim. 4,8) C E M Z B ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr Christian Ernst Markgraf Zu Brandenburg.<br>Unter dem preu\u00dfischen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm II. ist dann 1796 durch den markgr\u00e4flichen Hofbaumeister Riedel aus Bayreuth das Kirchenschiff im Markgrafenstil neu erbaut und dazu der alte Chor zugemauert worden. Taufstein, Altar und Kanzel bilden eine Einheit und machen deutlich, wie eng Wort und Sakrament zusammen geh\u00f6ren. Durch den Einbau von zwei Emporen wurde viel Platz f\u00fcr die Gemeinde geschaffen. Das Auge Gottes in einem Dreieck mit Strahlenkranz umgeben wiederholt sich an allen drei T\u00fcrgiebeln und \u00fcber dem Kanzeldeckel: \u201eVon allen Seiten umgibst du mich, Gott.\u201e (Psalm 139, 5)<br>In Form einer Jahreskrippe werden in einer Nische biblische Szenen mit Eglifiguren dargestellt.<br>An der Nordseite des Turmes ist der barocke Grabstein des Langensteinacher Wirts und ansbachischen Zolleinnehmers Georg Michael (1708-1786) Schmidt und seiner Frau Catharina Barbara (1706-1793) \u00fcberdacht. Dieses kinderlose Ehepaar hat der Kirchengemeinde 1775 den Kelch gestiftet, mit dem heute beim Abendmahl die Einzelkelche gef\u00fcllt werden.<br>1997 wurde der Jakobsbrunnen auf dem Friedhof aufgestellt vom Bildhauer Otmar Kleindienst, der auch die Symbolsteine des Glaubensweges geschaffen hat. Das Wasser l\u00e4uft symbolisch die Himmelsleiter herunter, von der Jakob tr\u00e4umt. Der Friedhof wird so als Ort des \u00dcbergangs von dieser Welt in die Welt Gottes (A und O als \u00d6ffnung, aus der das Wasser hervorkommt) gedeutet. Auf der R\u00fcckseite ist die Geschichte vom Kampf Jakobs am Jabbok angedeutet. Jakob k\u00e4mpft letztlich mit Gott. Angeschlagen, aber dennoch gesegnet, \u00fcberquert er die Furt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peter und Paul-Kirche in LangensteinachLangensteinach war bereits um 1000 bis 1449 die Urpfarrei f\u00fcr alle Orte, die der Glaubensweg einschlie\u00dft. Heute geh\u00f6ren noch Reichardsroth, Gro\u00dfharbach und Kleinharbach zur Pfarrei Langensteinach. Die den Aposteln Petrus und Paulus geweihte Kirche (Wehrkirche?) war einst eine Chorturmkirche. Der Altarraum befand sich im Turmbereich. 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