GenerationPlus-Tag in Puschendorf

Am 15. Juli besuchte ich den GenerationPlus-Tag „FAIRänderung braucht MUT“ in der Halle in Puschendorf.

Zeitig angekommen spazierte ich durch Puschendorf mit der schönen Kirche und kurz den Weg zur Wolfgangsquelle.

Danach machte ich mich auf den Weg zur Halle, die auch schnell vom Bahnhof Puschendorf zu erreichen ist.

Ein Imbiss und Getränke waren bereitgestellt, und die Alphabuchhandlung hatte einen schönen Stand aufgebaut. Die Begrüßung war herzlich und um einen herum herrschte eine fröhliche und erwartungsvolle Stimmung.

Bevor es losging schlenderte ich durch den „Garten der Hoffnung„. Hier findet man Stille und Besinnung und Zeit zum Innehalten.

Dann begann der erste Teil des Vortrags von Johannes Warth. Launig, humorvoll und mit Tiefgang sprach er über den Mut, der viele Varianten haben kann, Hochmut, Freimut, Demut und vieles mehr.

Durch seine mitreißende Art bleibt vieles im Gedächtnis, diese Lebendigkeit verbindet den christlichen Glauben mit einer unbedingten Fröhlichkeit im Leben. Leider kommt das oft zu kurz, gerade bei Christen die ich kenne. Für mich ist es wesentlich, so wie er es auch gesagt hat, dankbar zu sein. Dankbar für frisches Trinkwasser, einen vollen Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf. Ich weiß das jeden Tag zu schätzen und für viele Menschen ist das keine Selbstverständlichkeit.

In der Mittagspause genoss ich eine Leberkässemmel und hatte Gelegenheit um gute Gespräche zu führen.

Um 13.00 Uhr bestand die Gelegenheit aus acht Aktivzeit-Begegnungen zu wählen. Ich entschied mich für das Thema „Muss denn ständig alles anders werden?“. Der Referent Volker Ulm vom Hensoltshöher Gemeinschaftsverband brachte notwendige Veränderungen und Beständigkeit im Glauben und bei Werten zusammen. Ich konnte wertvolle Impulse mitnehmen. Denn ich habe viele Veränderungen mitgemacht, beruflich, von der Stadt ins Dorf gezogen, aber eines hat sich nie verändert: Mein Glaube und meine Werte bleiben stabil – und wie es Johannes Warth deutlich gemacht hat – es ist mir nicht wichtig, was andere über mich reden.

Nach der Kaffeepause mit Eis, Kuchen und Brezen erzählte Johannes Warth im zweiten Teil aus seinem Leben, seinen Erfahrungen und seinem Glauben.

Ich habe an diesem Tag sehr viel für mein geistliches, spirituelles Leben mitgenommen, viel mehr als bei manchen christlichen Freizeiten oder Seminaren.

Vielen Dank an die Gemeinschaft Puschendorf, Johannes Warth und die vielen Mitarbeiter, die mir diesen unvergesslichen Tag ermöglicht haben. Ich bleibe der Gemeinschaft herzlich verbunden und freue mich sehr auf ein Wiedersehen.

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